Kurios Ostercappeln

mit freundlicher Unterstützung vom

Die Alte Mädchenschule bleibt an folgenden Tagen geschlossen:

Montag, 08. April 2024 bis Donnerstag, 11. April 2024

und

Montag, 15. April 2024 bis Donnerstag, 18. April 2024

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Aktuelle Ausstellung

Mit einem Augenzwinkern...

Thomas Johannsmeier zeigt Acryl- und Ölbilder in Ostercappeln

„Nicht nur für Mädchen“ - so nennt Thomas Johannsmeier die Reihe seiner Bilder, die er ab dem 24. April in Ostercappeln in der Alten Mädchenschule ausstellt. Mit seiner besonderen Art des Augenzwinkerns stellt der Künstler aus Lüstringen schon zwischen Titel und Ort seiner Ausstellung einen Zusammenhang her.

Auch in seinen Bildern sind es Verknüpfungen, die den Blick des Betrachters von der Kunst vergangener Epochen in die Gegenwart lenkt. In Acryl und Öl fängt er Szenen ein, die schon in der Malart bekannt erscheinen: der Faltenwurf eines Umhangs oder das wie eine Miniatur wirkende Panorama eines Dorfes im Hintergrund. Das Mädchen mit dem ernsten Gesicht hat seine Hände auf seinen Reifrock gelegt. Das Bild erinnert an das berühmte Gemälde der Infantin Margarita des spanischen Malers Velásquez aus der Barockzeit. Thomas Johannsmeier allerdings lässt den schweren Stoff des Rockes so ganz anders enden als erwartet.

„Ich mag Kunst, die Alt und Neu verbindet, professionell gemacht ist, Sinn für Humor hat, Neugier weckt, dich schlauer macht und die du nie vergisst“, sagt der Künstler.
Seine großformatigen Bilder laden dazu ein, sich überraschen zu lassen und Fragen zu stellen, die Thomas Johannsmeier gerne beantworten wird. Er führt zur Vernissage selbst in seine Kunst ein.

Am 24. April um 19 Uhr wird die Ausstellung „Nicht nur für Mädchen“ in der Alten Mädchenschule, Kirchplatz 9 in Ostercappeln eröffnet und ist bis zum 31. Mai täglich (außer Dienstag & Mittwoch) von 15 bis 17 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Frühlingsausgabe des Magazins „MünsterLand“, Heft 1, 2026

Demnächst

Große Oper - mal anders!
Richard Vardigans präsentiert Verdis „Nabucco“ in Ostercappeln

Opernfans - und auf keinen Fall nur die - kommen voll auf ihre Kosten, wenn Richard Vardigans in die Tasten eines Klaviers greift. Er braucht für seine Interpretationen der großen Opern weder Orchester noch Sänger, geschweige denn eine Theaterbühne.

 

Seine besondere Kunst präsentiert der aus England stammende Vollblutmusiker in diesem Jahr zum ersten Mal in der Ev. Pauluskirche in Ostercappeln auf Einladung des Kunstvereins KURIOS. Mit „Nabucco“ von Giuseppe Verdi bringt Richard Vardigans seinen Zuhörern auf ganz eigene, besondere Weise Musik und Handlung nahe – und das sowohl verständlich als auch humorvoll. Ob Opernkenner oder nicht: spannende musikalische Zusammenhänge und komplizierte Handlungsstränge bringt er im wahrsten Sinne spielerisch auf den Punkt. Und noch mal: Mehr als ein Klavier benötigt Richard Vardigans nicht, der seit über Jahren als Pianist, Dirigent und Dozent unterwegs ist, zuletzt als Generalmusikdirektor der Erzgebirgischen Theater und Orchester GmbH. Mit ihm macht Oper Spaß – auch mal anders.

 

„Oper mal anders“ – „Nabucco“ mit Richard Vardigans
Mittwoch, 10. September 2025 Beginn 19:30 Uhr
Ev. Pauluskirche, Bremer Str. 7, Ostercappeln.
Der Kartenvorverkauf läuft: bei BLUMEN KNOLLMEYER und in der Alten Mädchenschule.
Kartenreservierung unter kurios.ostercappeln@web.de

 

Karten im VVK 12 Euro, an der Abendkasse 15 Euro

Infos zur Mädchenschule

Das renovierte Fachwerkgebäude hat historische Bedeutung.
Nach einem Großbrand 1811 erfolgte der Wiederaufbau vieler Häuser am Kirchplatz in Ostercappeln. Als Sonderbau im Jahre 1814 errichtet, diente das Gebäude bis 1853 als Schule. Danach vornehmlich als Wohnhaus. Zu den bekanntesten Schülern der Mädchenschule zählte Ludwig Windthorst, der hier von 1818 bis 1820 am Unterricht teilnahm.
Die alte Mädchenschule hat eine Grundfläche von 67 Quadratmetern, die mit dem Obergeschoss auf rund 120
Quadratmeter Nutzfläche kommt. Das größte Zimmer im Erdgeschoss wird heute als Ausstellungsraum genutzt.
Im Obergeschoss befindet sich ein Teil der Dauerausstellung "Ludwig Windthorst in der Karikatur".

Im Haus befand sich in den 60er Jahren ein Friseursalon.
1996 verkaufte die katholische Kirchengemeinde das Haus.
Das sanierungsbedürftige Objekt wurde im Jahre 2009 von der alteingesessenen Familie Nülle erworben und der öffentlichen Nutzung überlassen.
Beteiligt sind der Verschönerungsverein, Starkes Dorf und Kulturring Ostercappeln.
Das Projekt soll einen Beitrag zur Belebung des Ostercappelner Kirchplatzes leisten.

Architekt Helmut von der Heyde, Thomas Nülle und Bürgermeister Rainer Ellermann entwickelten ein Sanierungs- und Nutzungskonzept.
Das Haus wurde 2009 mit einem "Tag der offenen Tür" eröffnet.
Seit der Eröffnung finden wechselnde Ausstellungen statt, die vom Kulturring Ostercappeln e. V. (Kurios) organisiert werden. Der Ausstellungsraum hat ca. 27 m2. Die Ausstellungsfläche kann durch mobile Hängewände um einige Quadratmeter vergrößert werden und verfügt über eine Vitrine. Podeste, Stelen und Wechselrahmen (70 x 100 cm) stehen zur Verfügung. Desweiteren gibt es eine Tourist-Info sowie das Ehrenamtsbüro (die Freiwilligen-Agentur).

 

Einige Informationen zu Ludwig Windthorst:
Am 17.01.1812 auf dem Gut Caldenhof in Ostercappeln-Hitzhausen als Sohn des Advokaten und Rentmeisters Joseph Windthorst geboren.

Ging zwei Jahre als einziger Junge in die Mädchenschule. (Er war sehr klein, 1,50 m und galt als zart.)

Gründer der Zentrumspartei, großer Parlamentarier und der größte Gegenspieler von Otto von Bismark.

Gestorben am 14.03.1891 in Berlin.