Kurios Ostercappeln

mit freundlicher Unterstützung vom

Die Alte Mädchenschule bleibt an folgenden Tagen geschlossen:

Montag, 08. April 2024 bis Donnerstag, 11. April 2024

und

Montag, 15. April 2024 bis Donnerstag, 18. April 2024

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Aktuelle Ausstellung

Eine Leinwand – viele Facetten

Ausstellung mit Bildern von Jonah Lorenz in der Alten Mädchenschule in Ostercappeln.

Klein geht es zu auf den großformatigen Bildern des Ostercappelner Künstlers Jonah Lorenz. Ob mit Tinte oder Acrylfarben, mit Aquarell oder digital – detailverliebt zeichnet er kleine Männchen in den unterschiedlichsten Umgebungen. Er lässt sie zum Schwimmen gehen, sich in Zimmern zum Essen versammeln oder in riesigen Gebäuden herumturnen. Lange kann der Betrachter verweilen und immer Neues entdecken. Clowns oder Cowboys etwa sind immer wieder zu finden. So klein die Männchen auch sind, haben sie doch in ihren Gesten und Kleidungen ihre ganz eigenen Charaktere. Ich würde meine Bilder als Wimmelbilder bezeichnen“, sagt Jonah Lorenz. Er zeichnet sie in Schwarz-Weiß, setzt hin und wieder auch akzentgebende Farben ein.

 

Der 18jährige Künstler begann 2023 in diesem besonderen Stil zu zeichnen. „Aber gemalt habe ich schon immer“, erzählt er. Zurzeit absolviert er eine Ausbildung als gestaltungstechnischer Assistent in Osnabrück.
Dass er seine Eindrücke auch spontan auf die Leinwand bringen kann, zeigt eine Ansicht des Osnabrücker Schlosses. Die hat er gemalt, als er im „Umzug der Vielfalt“ im vergangenen Jahr mit dem Ostercappelner Kulturring KURIOS unterwegs war. Es hängt im Eingangsbereich der Alten Mädchenschule in Ostercappeln.
Und hier wird am 30. Januar 2026 um 19 Uhr seine erste große Ausstellung eröffnet.

 

Vom 31.Januar bis 8. März 2026 sind seine Bilder täglich von 15 bis 17 Uhr (außer dienstags und mittwochs) zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Demnächst

Große Oper - mal anders!
Richard Vardigans präsentiert Verdis „Nabucco“ in Ostercappeln

Opernfans - und auf keinen Fall nur die - kommen voll auf ihre Kosten, wenn Richard Vardigans in die Tasten eines Klaviers greift. Er braucht für seine Interpretationen der großen Opern weder Orchester noch Sänger, geschweige denn eine Theaterbühne.

 

Seine besondere Kunst präsentiert der aus England stammende Vollblutmusiker in diesem Jahr zum ersten Mal in der Ev. Pauluskirche in Ostercappeln auf Einladung des Kunstvereins KURIOS. Mit „Nabucco“ von Giuseppe Verdi bringt Richard Vardigans seinen Zuhörern auf ganz eigene, besondere Weise Musik und Handlung nahe – und das sowohl verständlich als auch humorvoll. Ob Opernkenner oder nicht: spannende musikalische Zusammenhänge und komplizierte Handlungsstränge bringt er im wahrsten Sinne spielerisch auf den Punkt. Und noch mal: Mehr als ein Klavier benötigt Richard Vardigans nicht, der seit über Jahren als Pianist, Dirigent und Dozent unterwegs ist, zuletzt als Generalmusikdirektor der Erzgebirgischen Theater und Orchester GmbH. Mit ihm macht Oper Spaß – auch mal anders.

 

„Oper mal anders“ – „Nabucco“ mit Richard Vardigans
Mittwoch, 10. September 2025 Beginn 19:30 Uhr
Ev. Pauluskirche, Bremer Str. 7, Ostercappeln.
Der Kartenvorverkauf läuft: bei BLUMEN KNOLLMEYER und in der Alten Mädchenschule.
Kartenreservierung unter kurios.ostercappeln@web.de

 

Karten im VVK 12 Euro, an der Abendkasse 15 Euro

Infos zur Mädchenschule

Das renovierte Fachwerkgebäude hat historische Bedeutung.
Nach einem Großbrand 1811 erfolgte der Wiederaufbau vieler Häuser am Kirchplatz in Ostercappeln. Als Sonderbau im Jahre 1814 errichtet, diente das Gebäude bis 1853 als Schule. Danach vornehmlich als Wohnhaus. Zu den bekanntesten Schülern der Mädchenschule zählte Ludwig Windthorst, der hier von 1818 bis 1820 am Unterricht teilnahm.
Die alte Mädchenschule hat eine Grundfläche von 67 Quadratmetern, die mit dem Obergeschoss auf rund 120
Quadratmeter Nutzfläche kommt. Das größte Zimmer im Erdgeschoss wird heute als Ausstellungsraum genutzt.
Im Obergeschoss befindet sich ein Teil der Dauerausstellung "Ludwig Windthorst in der Karikatur".

Im Haus befand sich in den 60er Jahren ein Friseursalon.
1996 verkaufte die katholische Kirchengemeinde das Haus.
Das sanierungsbedürftige Objekt wurde im Jahre 2009 von der alteingesessenen Familie Nülle erworben und der öffentlichen Nutzung überlassen.
Beteiligt sind der Verschönerungsverein, Starkes Dorf und Kulturring Ostercappeln.
Das Projekt soll einen Beitrag zur Belebung des Ostercappelner Kirchplatzes leisten.

Architekt Helmut von der Heyde, Thomas Nülle und Bürgermeister Rainer Ellermann entwickelten ein Sanierungs- und Nutzungskonzept.
Das Haus wurde 2009 mit einem "Tag der offenen Tür" eröffnet.
Seit der Eröffnung finden wechselnde Ausstellungen statt, die vom Kulturring Ostercappeln e. V. (Kurios) organisiert werden. Der Ausstellungsraum hat ca. 27 m2. Die Ausstellungsfläche kann durch mobile Hängewände um einige Quadratmeter vergrößert werden und verfügt über eine Vitrine. Podeste, Stelen und Wechselrahmen (70 x 100 cm) stehen zur Verfügung. Desweiteren gibt es eine Tourist-Info sowie das Ehrenamtsbüro (die Freiwilligen-Agentur).

 

Einige Informationen zu Ludwig Windthorst:
Am 17.01.1812 auf dem Gut Caldenhof in Ostercappeln-Hitzhausen als Sohn des Advokaten und Rentmeisters Joseph Windthorst geboren.

Ging zwei Jahre als einziger Junge in die Mädchenschule. (Er war sehr klein, 1,50 m und galt als zart.)

Gründer der Zentrumspartei, großer Parlamentarier und der größte Gegenspieler von Otto von Bismark.

Gestorben am 14.03.1891 in Berlin.